meininger kunstorte

KÜNSTLER:innen & WERKE

Lerne die Menschen hinter den Werken kennen: Hier stellen wir alle teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler alphabetisch vor. Die Sortierung nach Namen macht es dir leicht, gezielt nach Personen zu suchen — und lädt zugleich dazu ein, die künstlerische Vielfalt der Meininger Kunstorte frei zu entdecken.

Abe, Martina

Malerei
Kontakt über: kunst.gruen@gmail.com 

Chaya

Albrecht, Isabel

Malerei
art@isabelalbrecht.de

WIE VIEL VOM ECHTEN MENSCHEN BLEIBT
Das Werk thematisiert die Frage, wie viel vom echten Menschen bleibt, wenn Emotionen, Erwartungen und gesellschaftliche Rollen wie eine Maske über ihn gelegt werden. Der Mensch erscheint nicht eindeutig, sondern vielschichtig und verletzlich. Die Maske schützt – und verdeckt zugleich. Die Maske besteht nicht aus festen Formen, sondern aus Erfahrungen, Gefühlen und äußeren Einflüssen. Sie ist selbstgemacht, wandelbar und zugleich notwendig, um sich in der Welt zu behaupten.

Bauer, Clivia

Malerei
clivialbauer@gmail.com

FRAU MIT MASKE
Das japanische Kabuki Theater wurde 1603 als von Frauen aufgeführtes Theater begründet, aber vom Shogunat schon bald verboten. Ab 1629 mussten Männer die weiblichen Rollen im Kabuki übernehmen, die sogenannten „Onna-gata“, die absoluten Stars des Theaters. Die Onna-gata prägten im Laufe der Zeit den weiblichen Stil der Stadtbevölkerung und stellten ein Vorbild für den weiblichen Ausdruck und das weibliche Verhalten dar. Das Gesicht verwandelt sich durch die perfekte Schminkkunst, und die symbolisch eingesetzte Farbe dient der Vermittlung von Charakter-Eigenschaften. Rote und schwarze Linien sollen die emotionalen Stimmungen unterstreichen und pathetisch überhöhen. Die Onna-gata hingegen, deren weiße Gesichter denen der Geishas ähneln, verleihen den Aufführungen sinnlichen Reiz und exklusiven Charme. In meinem Gemälde „Frau mit Maske“ ist es umgekehrt: eine Frau mit asiatischen Zügen stellt sich selbst dar. Sie trägt im Gesicht eine grünliche Substanz quasi wie eine Maske. Sie blickt herausfordernd und selbstbewußt den Betrachter an und ist sich ihrer sinnlichen Wirkung bewußt.

Bebek, Severine

Malerei
mail@bebek.art

Im Stadtwald
Im „Stadtwald“ sieht man die Natur vor lauter Häusern nicht, doch sie ist da, mehr oder weniger „versteckt“. Als vermeintlich „Höchstes Wesen“ der göttlichen Schöpfung, weil nach Gottes Ebenbild geschaffen, vergessen wir immer wieder, das wir ohne die Natur recht verloren wären und auch Tiere und Pflanzen Teil der göttlichen Schöpfung sind. Der Mensch selbst glaubt sich mächtig und inszeniert seine Macht, vergisst dabei aber wie leicht alles bröckeln kann und wie verloren wir dastehen, wenn wir uns zu sehr von der Natur abwenden. Wer dann hinter die „Maske“ des Gottesabilds blickt, entdeckt große Verunsicherung angesichts der eigenen Fehlbarkeit und Entwurzelung aus der Natur und erkennt eine Sehnsucht nach neuer Verbundenheit und Gemeinschaft.

Biereigel, Mario

Plastik
Kontakt über: kunst.gruen@gmail.com 

Archaischer Ausdruck

Bilgeri, Mona

Malerei
Monabilgeri@gmx.de

Entfaltung des eigenen Potenzials sowie dem Spannungsfeld zwischen innerer Struktur und individueller Freiheit
Das Gemälde verbindet figurative Malerei mit abstrakten und grafischen Elementen. Im Zentrum steht eine weibliche Figur, deren Kopf von geometrischen Strukturen überlagert wird. Diese verweisen auf innere Prozesse, Denkstrukturen und persönliche Entwicklung. Die leuchtende Farbfläche im Hintergrund symbolisiert Energie, Wachstum und Potenzial. Eine dynamische Linienführung durchbricht die Komposition und steht für Veränderung und Bewegung. Thematisch setzt sich das Werk mit der Entfaltung des eigenen Potenzials sowie dem Spannungsfeld zwischen innerer Struktur und individueller Freiheit auseinander. Gemalt auf Naturleinen, gespannt auf einen Keilrahmen mit den

Böhme, Fred

Malerei
https://www.boehme-art.de/kontakt.html

Nach dem Abgang des gewesenen Königs
Es gab einmal einen Bundeskanzler, also eine Art König, der besuchte lange nach seiner Herrschaftszeit eine kleine Stadt. Dort traf er auf lauter lächelnde Menschen, die den Abglanz seiner einstigen Macht kriecherisch bejubelten…

Brandt, Dorothea

Zwischen Welle und Wille
Eine Frau, von oben gesehen, lang gestreckt im Blau.
Sie gleitet – nicht kämpfend, nicht eilend, sondern ruhig.
Wie ein Atemzug im Wasser.

Neben ihr die Wellen: Linien, die sich bewegen, verdichten, ihre eigene Richtung suchen.
Sie sind da. Spürbar. Möglich. Und doch berühren sie sie nicht. Das Wasser bleibt still um sie herum.

Ein Raum, der trägt, ohne zu drängen.
Ein Moment, der weder fordert noch festhält.
Die Punkte auf ihrem Badeanzug – leise Zeichen, fast zufällig –
als würde sich etwas Inneres an die Oberfläche wagen,
ohne sich ganz zu erklären.

Im Spannungsfeld von Macht – Mensch – Maske erzählt dieses Bild von einer stillen
Entscheidung: nicht gegen die Strömung zu kämpfen, sondern den eigenen Weg darin zu finden.
Zwischen dem, was zieht und dem, was wir wollen, entsteht Bewegung.

Ein Gleiten. Ein Dazwischen. Ein eigener Wille im offenen Blau.

Brooks, Colette

Malerei
info@gedanken-dizain.de

Theaterherzog – der König – der Bube
Der Theaterherzog – der König – der Bube (Jack) – der Joker der Herzen thematisiert Macht, Rollenbilder und deren kulturellen Wandel. Die Darstellung des männlichen Protagonisten oszilliert zwischen Herrscherfigur, Spielkarte und Narr – ein Sinnbild für Inszenierung und Autorität. Im Hintergrund positioniert, jedoch von zentraler Bedeutung, erscheint Marie Friederike, geborene Prinzessin von Hessen-Kassel. Ihre scheinbare Zurückhaltung verweist auf eine verschobene Machtstruktur: Die weibliche Figur agiert als stilles Zentrum der Kontrolle. Die Farbgebung in Blau/Grün sowie Rosa/Rot reflektiert die historische Umkehr der Geschlechtercodierung. Während Blau ursprünglich dem Weiblichen und Rot/Rosa dem Männlichen zugeordnet war, verweist die heutige Wahrnehmung auf eine gegenteilige Lesart. Diese bewusste Spannung macht die Transformation der Geschlechtercodierung sichtbar und verhandelt den Rollentausch als kulturellen und gesellschaftlichen Prozess. Zahlreiche feine Details verdichten das Werk zu einer vielschichtigen Bildbühne, in der Macht, Identität und Geschlecht nicht festgeschrieben, sondern als wandelbare Konstruktionen inszeniert werden.

Büchner-Thron, Claudia

Malerei
Claudia.buechner83@gmail.com

Janus face

Didolet, Julia

breath in love

Dmitry, Nayda

Malerei
artnayda@gmail.com

Karneval
Eine Kompositionsphantasie zum Thema des venezianischen Karnevals mit Elementen des Surrealismus und der Mystik.

Fetter, Maria Luise

Malerei
mundw.fetter@googlemail.com

Moment eines großen Ganzen
Mein Bild zeigt „Moment eines großen Ganzen – mein Studium bei Prof .Markus Lüpertz“, den ich sehr schätze. Ich habe es bewusst nur als Moment skizzenhafte Malerei belassen. Weil ich den Weg, den ein Künstler geht, aufzeigen will und es mit dem nächsten Pinselstrich oder Bildbesprechung schon verändert sein kann. So kann das Unvollkommene auch vollkommen sein.

Firley, Christian

Malerei
c.firley@web.de

Remember the 5the of November 

Flechsig, Martin

Küstenschutz – Kunst
Mein Landschaftsfoto von der Nordsee zeigt, wie der Mensch versucht die Natur zu beeinflussen – z.B. mit Küstenschutz. Die Naturgewalten formen daraus allerdings Ihre eigene Kunst bzw. Ihre Maske.

FLICKENreich, Klara

so gehört es sich
Die Arbeit „so gehört es sich“ greift das kirchlich geprägte Ikonenbild der Mutter mit Kind als Sinnbild normierter Weiblichkeit auf. Fürsorge und Mutterschaft erscheinen als vermeintlich natürliche Bestimmung und stabilisieren ein tradiertes Rollenverständnis. Macht wirkt hier über religiöse Bildtraditionen als Maske gesellschaftlicher Zuschreibung.

Friedel, Manuela

Malerei
Friedelmanu@gmail.com

Face of Universe
Das Gesicht des Universums, das über uns wacht – alles sieht ,alles aufnimmt. Der Geist des Universellen

Geke Ludwig, Maureen

Malerei
maureengekel@gmail.com

Breath

Mixed media,Symbole für Natur und Verbundenheit mit dem Leben. Mit gemischten Materialien und Texturen. “Breath”, Momente der Ruhe –

 die Verbindung von Menschen und Natur, zusammen erzeugen sie eine Atmosphäre von Natürlichkeit und Leichtigkeit. Das zeigt, wie wichtig es ist für die Menschen und die Blumen. Insgesamt drückt das Gemälde  eine Verbindung zwischen Mensch und Natur ohne einander geht nicht

Die weichen Übergänge und sichtbaren Pinselstriche verleihen dem Bild  eine emotionale Tiefe und lassen es lebendig wirken.




Gerlach, Gertrud

Malerei
gerti.gerlach@web.de

GLÜCKSMOMENT TANZ

Tanz lässt alles von uns abfallen! Wir haben dabei Kraft und Macht über den Moment, der uns glücklich macht!



Gernert, Manuel

Malerei
kontakt@manuelgernert.de

Vernunftlose, Gefühlsechte Verstandsweise

Die Schichtung, welche malerisch wie metaphorisch realisiert wurde, zeichnet eine räumliche Ebene für die ambivalente Bezugnahme von Ich und Welt. Das Subjekt erkennt sich in der Wahrnehmung einer womöglich vernunftlosen, gar gefühlsechten Verstandesweise.



Gertz, Andrea

Malerei
andrea.gertz@t-online.de

Día de los Muertos
Ich finde es sehr sympathisch mit dem Tod nicht ängstlich umzugehen. Da ich persönlich Organspenderin nach meinem Tod bin, habe ich mich intensiv mit dem Thema beschäftigt. Dass in Mexiko die Toten mit verkleideten und maskierten Menschen am Dia de Los muertos begrüßt und Ahnen verehrt werden, hat mich unter anderem dazu veranlasst, diese Arbeit zu machen. 




Grösch, Christine

Malerei
Christine.groesch@gmx.net

Der Gipfel
Das Bild entstand schon 2015 als der Syrienkrieg eskalierte. Es ist leider so aktuell wie damals.



Gültig, Ute

Malerei
https://guetling.de

Der Blick dahinter



Grützmann, Thorsten

Graffiti
https://fluchtpunkt-art.de 

Wu-Tang Tribute 4 Doc Spiegel



Häfner, Sabine

Malerei
Sab.haefner@web.de

Macht zwischen Blick und Klang



Harzer, Steffen

Malerei
Info@steffen-harzer.de

Ich bin dann mal weg
Kirche war über Jahrhunderte Macht und Jesus der Beweis für diese Macht. Der Tote, der wieder auferstand. Alles wurde dafür verwendet, dass Leichentuch, Holzsplitter vom Kreuz und vieles mehr, das als Maske für den Glauben verwendet wurde. Nicht zuletzt der Körper Jesu mit Dornenkranz und Nägeln ans Kreuz genagelt. Wenn der Protagonist (Jesus)„Ich bin dann mal weg“ sagt und es wahr macht? Was bleibt dann? Der Rest – Kreuz, Dornenkranz, Nägel. Zeichen der Macht? Wohl ehr nicht! Zeichen der Maske, die als Macht genutzt wurde. Nun ein Zeichen für das Schwinden der Akzeptanz und der Macht der Kirche.






Hofmann, Jacob

Digital Art
Kontakt über: kunst.gruen@gmail.com

Der Blick auf den Gletscher
Der Blick auf den Gletscher“ ist im Frühling 2022 entstanden. Inspiration für das Bild waren unter anderem der Hyrcanische Regenwald, Andrew Tischler sowie Albert Bierstadt. Mir war der Kontrast wichtig – zwischen dem sanften Gletscherbach, der den Blick auf das mächtige Gebirge hinaufträgt.

Holzhausen, Jürgen

Macht-Menschen-Maske: Wappenvogel USA – Eberhard von Weimarschmieden – in Nachbars Garten

Just, Gabriele

Verspottung
Der Farbholzschnitt „Verspottung“ gehört zu dem Zyklus Matthäuspassion, den ich 2023 schuf. Das Geschehen der Ausgrenzung wird meistens in einer sich anonym gebenden Gruppe vollzogen. Masken ersetzen die Empathie und die Verantwortung für das eigene Tun.

Kallenbach, Smilla

Malerei
Smillakallenbach@gmx.de

Mein Werk „Hexenjagd“ beschäftigt sich mit der aktiven Jagd und Verfolgung von Menschen mit Migrationshintergrund. Die Politik von Donald Trump und die Ausführung durch die Behörde ICE ist menschenverachtend und verbreitet Angst, Terror und Panik. Dies gleicht doch sehr der mittelalterlichen Verfolgung von angeblichen Hexen. Diesbezüglich habe ich mich auch für das Darstellen von Frauen entschieden, um eine Verbindung zu schaffen.



Klemp, Corinna

Plastik
Kontakt über: kunst.gruen@gmail.com 

Der Depp art der Arbeit

Klinke, Anneliese

Malerei
aneliek@yahoo.de

Die Bitten der Welt an den mächtigsten Mann der Welt
Die aktuelle Situation ist so beängstigend, so dass das diesjährige Motto nicht treffender sein kann. Auf Acryl habe ich versucht, die Bitten der Welt an den mächtigsten Mann der Welt darzustellen. Wie es enden wird, mag keiner vorherzusagen.

Köhler, Daniela

Malerei
danielakoehler06@gmail.com

Bühnenbild
Die Idee kam mir bei einem Spaziergang im Schwarzen Moor in der Rhön. Ich finde die Landschaft sehr faszinierend, die aber farblich eher trist. Mein Bild soll den Betrachter einladen, sich ein Bühnenbild der Moorlandschaft in bunten Farben vorzustellen. 

Loch, Heike

Textil
Kontakt über: kunst.gruen@gmail.com 

Der Tropfen

Lösen, Christoph

Malerei
Kontakt über: kunst.gruen@gmail.com 

Zeichnung einer Person

Ludewig, Volkmar

Fotografie
volkmar.ludewig@gmx.de

Blick durchs Opernglas
Helmut Schmidt, früherer Bundeskanzler, sagte: die Besetzung einer Regierung gleicht der Besetzung eines Bühnenstücks. Die Personen müssen nicht von Beruf das sein, was sie spielen.“ Er nannte dies, eine „schöne Schau abziehen“, um Handlungsfähigkeit und Sicherheit zu suggerieren. Kontakt:

May, Antje

Früh übt sich
Der Titel meines Werkes lautet „Früh übt sich“. Es wurde ein eigenes Kinderfoto verwendet, welches mein Vater fotografiert hat. Dieses diente als Grundlage für eine Fotocollage. Die Materialien wurden mit Sticktechnik arrangiert. Beim Betrachten des Werkes kommen Kindheitserinnerungen auf. Die Welt mit Kinderaugen sehen, der Mutter helfen und schon etwas Verantwortung übernehmen, in diesem Eimer wurde die Wäsche aus der Waschküche geholt, die Hühner im Hühnerstall dahinter … Ich hoffe, dass sich jeder Betrachter an dem Werk erfreuen kann und bei ihm auch gute Erinnerungen an die Kindheit wachgerüttelt werden. Das Werk wurde von Robert Wiedemann fotografiert.

Ment, Angela

Malerei
mentilein70@gmail.com

Freedom

Moesslang, Michael

Malerei
mm@moesslang.com

Keep in mind
Am Chiemsee aufgewachsen, lebt und arbeitet Michael Moesslang nach vielen Jahrzehnten in München und Regensburg heute im nördlichen Unterfranken. Seine Bilder tauchen tief ins Innere des Menschen ein – dahin wo Emotionen, Erinnerungen und unbewusste Muster das Verhalten prägen. Statt glatter Oberfläche zeigt er Brüche, Zwischentöne und das, was oft im Verborgenen bleibt. Da ihm von einem Arzt einmal eröffnet wurde, dass er eines Tages an Demenz erkranken könnte, hat er sich in diesem Bild damit beschäftigt, wie das Erinnern an vertraute Menschen, Erlebnisse und Kleinigkeiten des Alltags möglicherweise verloren geht.

Molter , Andrea-Magdalena

Malerei
info@andrea-molter.de

Macht, Krieg, Hunger beherrschen das Leben, aber Kunst kann Hoffnung bringen

Mussmacher, Frank

Plastik
Kontakt über: kunst.gruen@gmail.com 

Der Flickschuster

Neubeck-Aslan, Yvonne

Malerei
neubeck-aslan@web.de

Wer bin ich, wenn die Maske fällt?
Wer bin ich, wenn die Maske fällt? Schon seit Jahrhunderten gehören Masken zum Leben der Menschen. Sie erlauben uns, einen Moment lang aus dem Täglichen zu fliehen und in eine andere Rolle zu schlüpfen. Immer schon gehörten sie auch zur Mode, waren Begleiter am Abend und dienten der Zerstreuung oder unterstützten die Welt des Theaters. Noch heute begleiten und bekleiden sie den Venezianischen Karneval und darüber gehe ich in meinem Bild hinaus. Ich glaube, dass oft auch Mode als Mittel zum Zweck genutzt wird, wir uns mitreißen lassen und uns einkleiden lassen,  ohne zu hinterfragen, steht mir das überhaupt? Bin das noch ich oder sollen „Kleider Leute machen“? Wer bin ich unter all dem? Willst du mein wahres ICH kennenlernen oder muss ich dem Bild der Außenwelt entsprechen, um wahrgenommen zu werden? Die junge Frau auf meiner Collage trägt Blattgold und eine Maske, schillernd und doch verschwindet sie fast unter dem riesigen Blumenstrauß. In den umgekehrten Proportionen des Bildes steigere ich noch diese „Maskerade“. Unwichtiges wird groß und Wichtiges klein. Die Augen, die Spiegel der Seele sind, sind fast unsichtbar und lassen die Individualität verschwinden unter der Maske. Es sind Fragen und Herausforderungen der Zeit, die mein Bild ansprechen soll: Bleibe dir treu. Verstelle dich nicht und verstecke dich nicht. Du bist schön auch ohne High-Fashion und Goldpuder. Lass die Maske fallen und lebe frei!

Neugebauer, Astrid

Malerei

Kontakt über: kunst.gruen@gmail.com 

Mutiges Voranschreiten

Päsler, Annette

Malerei
annette.paesler@gmx.de

Nebellandschaft in Pastell
Früher als ich zur Arbeit nach Bad Neustadt auf der Autobahn gefahren bin, habe ich öfters morgens die Landschaft im Nebel gesehen mit herausragenden blauen Kuppen. Da war ich jedesmal so begeistert, dass ich am liebsten auf der Autobahn angehalten hätte und hätte gemalt. Ging natürlich nicht. Später habe ich dieses Motiv in einem Kalender entdeckt, das war meine Chance.

Generell war ich schon immer von unterschiedlichen Blau-Grau-Tönen in der Landschaft fasziniert.




Pischke, Angelika

Energiewende
Genauso wichtig wie die Energiegewinnung muss uns die Erhaltung der Natur, bzw. des Waldes sein. Sind Windräder tatsächlich die Lösung?

 

Renner, Gerhard

Malerei
GerhardRenner@gmx.net

Porträt Egmont H

Resch, Alexander

Druck
Kontakt über: kunst.gruen@gmail.com 

Storchennest

Resch, Regina

Druck
Kontakt über: kunst.gruen@gmail.com 

Pärchen im Regen

Roman, Gabriele

Malerei
art@gabriele-roman.com

Down to Earth
Macht zeigte sich selten offen. Sie verbarg sich hinter Rollen, Ritualen und Masken. Heute jedoch tritt sie zunehmend unverhüllt auf: in Gestalt von Diktatoren und Präsidenten, die ihre Interessen mit militärischer Stärke, Drohung, Erpressung und Krieg durchsetzen. 




Römhild, Kerstin

Sehen Fokussieren Serie
„Sag mir wo die Blumen sind“ Titel Werk 1 „Sehen“ (Bild links) Titel Werk 2 „Fokussieren“ (Bild rechts) Meine Serie „Sag mir wo die Blumen sind“ entstand in Mischtechnik mit Textil. Grundlage für die Serie sind Fotografien die im Jahr 2024 entstanden während einem Artist in Residence Aufenthalt in Armenien in dessen Rahmen ich auch im Goethe Institut in Jerewan ausstellen durfte. Berührt haben mich die Fotos der gefallenen Soldaten und Soldatinnen auf einer Gedenkstätte wie man sie in Armenien vielerorts findet. Gedacht wurde Allen mit einem Bild und einer Blume die in einer Halterung am Rahmen eingesteckt war. Was bleibt von dem Menschen der da im Krieg gefallen ist? Ein Foto und eine Blume. Für mich steht diese Gedenkstätte und die Frage „was bleibt?“ für alle Todesopfer aller Kriege dieser Welt. Es spielt keine Rolle, wer diesen Krieg begonnen oder gewonnen hat oder noch zu gewinnen gedenkt. Begonnen zu Recht oder zu Unrecht? Kann es Recht sein einen Krieg der Menschenleben kostet zu beginnen und zu führen? Für mich ganz klar NEIN.

Roth, Silvio

Plastik
Kontakt über: kunst.gruen@gmail.com

 

Zweifel
Die Skulptur ist 2018 entstanden. Der roh gebrochene Speckstein besitzt noch an den unbearbeiteten Bereichen die ursprüngliche Kraft, die Leidenschaft und den Drang sichtbar bleiben zu wollen. Die Plastik stellt einen in sich zurückgezogenen Menschen dar, einen Frauentorso, zerbrechlich und in ihrem Ausdruck zufrieden aber auch zweifelnd. Sie sucht förmlich nach Antworten, Antworten die nicht sichtbar sind. Findet sie diese Antworten im Glauben ? Die Ausstrahlung in ihrer Anmut, den Drang zum Finden der Wahrheit verbirgt ihre Zweifel nicht, ihre Zerbrechlichkeit, ist keine Ohnmacht. Der rohe Stein in ihr, gibt ihr die notwendige innere Ruhe und dadurch Kraft.

Rüggeberg, Horst

Malerei
Kontakt über: kunst.gruen@gmail.com 

An Nobelpreis statt: Infantino terrible verleiht Präsident Evil den Horrorclown erster Klasse in gold

Schamberger, Ingrid

Maskerade

Schmid, Doris

Malerei
schmid.doris1@web.de

Frau in Scherben
Eine Frau tritt vor dem Spiegel, nimmt ihre Maske ab. Der Spiegel zerbricht und sie sieht ihre Ohnmacht.

Schubert, Laura

Malerei
laura010803@gmail.com

Ent-Wicklung und Vergebung
Ich beschäftige mich aktuell mit dem Thema Ent-Wicklung und Vergebung. Masken werden aufgesetzt, weil wir denken, nur so zu „gefallen“. Schichten werden angelegt, um uns zu „schützen“- doch vor was schützen wir uns eigentlich? Was gibt es zu ENTWICKELN? Wieso denken wir, unser Innerstes sei verletzlich und vielleicht schwach? Es ist ein Thema von Masken fallen-lassen, Selbstermächtigung und SelbstLIEBE.

Schürger, Berthold

Malerei
Kontakt über Kunst-gruen@gmail.com

Auch ein verborgenes Gesicht kann eine Maske sein

Seto, Parama Artho

Malerei
paramartha.studio@gmail.com

Die Tänzerin aus Bali
In Bali ist der Sinn des Tanzes  nicht bloß Unterhaltung, sondern ein theatralisches Ritual, das die balinesische Kosmologie darstellt. Dessen Zweck ist die Bewahrung der Balance zwischen Bhuana Agung (das schöpferische Universum) und Bhuana Alit (der Mensch sowie die Natur). Ein balinesischer Tanz ist die Brücke zwischen dem Schöpfer und der Schöpfung. In der balinesischen Tradition ist die Rolle der Tänzerinnen in der Aufführung als Verkörperung der kosmischen Harmonie. Durch ihre Kunst stellen sie die kosmische Bewegung dar. Ihre Anwesenheit wird von den Herrschern als göttliche Repräsentation als wichtig erachtet

Steiner, Melanie

Plastik
Kontakt über: kunst.gruen@gmail.com

Fein gemacht

Steller-Vrolyk , Marthy

Malerei
atelierkreativ@t-online.de

Kopfkino

Streltsova, Nadezhda

Malerei
nadyastreltsova73@gmail.com

Wasunger Karneval
Im Alltag sind wir ständig gezwungen, langweiligen und eintönigen Regeln zu folgen. Der Karneval bietet die Gelegenheit, sich in einen fröhlichen, ausgelassenen Schauspieler zu verwandeln, als Erwachsener kurzzeitig in die Kindheit zurückzukehren. Und das ist wunderbar! 




Thom, Nabiha

Melt (aus der Serie Metamorphosen)

Trunk, Ursula

Malerei
berumei@web.de

Lebenszeit in Äthiopien und an den Volksstamm der Afar
Das Bild ist eine Rückerinnerung an meine 5-jährige Lebenszeit in Äthiopien und an den Volksstamm der Afar. Sie tragen die Speere zur Verteidigung ihres Lebensraumes und ihrer Rinderherden. Die rote Farbe ihrer Lederkleidung symbolisiert Kraft und Mut.

Wagner , Gerhard

Malerei
gerhardwagner98617@gmx.de

Abgetaucht

Wagner, Friedrich

Malerei
friedrich.wagner@t-online.de

Übergangszeit
Es ist
nicht so, dass ich mich von einer depressiven Stimmung befreien wollte durch ein Bild, sondern die Bilder der Natur haben mich angeregt, mit den Materialien zu experimentieren, die eine solche Stimmung darstellen lassen – Aquarellfarben, Moorlauge, Rubbelkrepp für Strukturen auf der Erde und eingestreute Farbreste für Flecken auf dem Boden. Farben wurden sparsam verwendet. Der Hintergrund ist leicht granuliert. Das war so beabsichtigt und wird durch Auswaschen nach vollständiger Trocknung erreicht. Das Weiß im Himmel ist Tusche, die sich aufgrund ihres Bindemittels über die angefeuchtete Bildfläche ausbreitet. Die Stromleitungen führen zunächst Tiefe ins Bild ein aber sie ändern auch die Assoziationen beim Betrachten des Bildes. Es ist nun keine ziemlich leere und weitgehend unberührte Natur, vielmehr eine etwas ramponierte Kulturlandschaft. 

Walter, Tom Marvin

Malerei
Kontakt über: kunst.gruen@gmail.com 

Downtown

Warmuth, EVA

Interdisziplinäre Performance
www.ensemble-wachstumszonen.de

Wachstumszonen
Wachstumszonen nennt sich ein interdisziplinäres Performance Ensemble mit bildender Kunst, Klangarbeit, Poesie und zeitgenössischen Tanz.

Ziereisen, Roger

Malerei
rogerziereisen@gmx.de

Le petit Pirrot

Geheimnisvoll, was verbirgt sich hinter der Maske des Kindes. Was hat es, was musste es erleben. Ist die Maske Schutz, um eigene Gefühle nicht zur Schau stellen zu müssen.




Zumpe, Angela

Fotografie | Performance
https://paste-up.de

DIE CHINESIN
In den 1968ern noch Filmtitel und politisches Statement von Jean Luc Godard. Heute angeprangert als Kulturelle Aneignung oder ist es Selbstermächtigung ? Als bildende Künstlerin schlüpfe ich in viele Rollen. Kontakt:

Zumpe, Angela

ARTEMISIA – reloaded
Ich beschäftige mich mit fotografischen Reinszenierungen der Malerin Artemisia Gentilesci, die sich selbstbewusst mit ihrer Malerei im 17. Jhrd. neben Caravagio behauptet hat. Meine Arbeit zeigt die Frau als potentente Künstlerin. Mit dem Motiv „Judith und Holofernes“ stellt sich die Machtfrage zwischen den Geschlechtern.

Zwerger, Juliane

Malerei
w.zwerger@web.de

Nietzsche erscheint als Maske des Hundes – Sinnbild für Trieb, Instinkt und Präsenz
Ein gestalteter Textauszug aus Rainer Maria Rilkes „Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge“ steht einer Collage gegenüber, die den letzten Satz des Textes bildlich aufgreift. Rilke, der Friedrich Nietzsche verehrte, tritt hier in einem gedanklichen Dialog mit ihm. Nietzsche erscheint als Maske des Hundes – Sinnbild für Trieb, Instinkt und Präsenz. Beide verbindet die Auffassung, dass der Wille zur Macht nicht nur Überleben bedeutet, sondern auch Streben nach Entwicklung und Wachstum. Rilke beschreibt den Menschen als Wesen mit vielen Facetten und Masken. Das Werk lädt dazu ein, genauer hinzusehen und hinter die Oberfläche menschlicher Identität zu blicken.