Stefan Zeiler

Stefan Zeiler

Entstehung des Werkes

Das Bild ist in meinem Atelier innerhalb weniger Stunden entstanden. Eine erste Fassung mit rötlichem Pastell wurde weggewischt, wodurch sich das Papier durchgehend rot färbte. Die Idee mit zwei Bäumen kam spontan und geht vielleicht zurück auf eine Folge von Radierungen aus dem Jahr 1999, vielleicht auch auf Pastelle in einem verwilderten Garten 2019.
Die flächige Auffassung der Bäume ist eine Weiterführung meiner Fluss- bzw. Uferlandschaften der letzten Jahre.

Was inspiriert mich?

Sonnenlicht, Landschaften, Kunstwerke, Ruinen.

Wie gestaltet sich dein kreativer Prozess?

Vormittags schreibe ich, nachmittags gehe ins Atelier um zu
zeichnen und zu malen. Ich arbeite auch in der Landschaft, an
Flüssen. Wenn ich einen Film mache, nimmt dies in der Regel
die gesamte Tageszeit in Anspruch, manchmal über Jahre.

künstlerischer Werdegang

  • 1959 geboren in Klosterneuburg, Österreich
  • 1979-82 École Etienne Decroux (Mime Corporel), Paris
  • 1985-91 Studium der freien Malerei an der Akademie der
    Bildenden Künste in München (Prof. Reipka), Diplom
  • 1990 Arbeitsstipendium School of Fine Arts, Athen
  • 1992-93 Arbeitsstipendium „studio aperto Italia“, Siena
    Dozent im Atelierprojekt München sowie an der VHS Unterhaching

Wie kam ich zur Kunst?

Nach dem Studium der Mime Corporel bei Etienne Decroux und weiteren Bewegungstheater-Workshops im In- und Ausland verwirklichte ich meinem ursprünglichen Wunsch, Malerei zu studieren. Ich schreibe auch, in meinen Filmen verbinde ich Bild und Drama.

Kohle, Pastell auf Papier

stefanzeiler@web.de

München